Mo
10
Mai
2010
Wöllerinnen scheitern in letzter Sekunde
Die Enttäuschung stand den Mädels kurz nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben. gerade hatte das Team von Trainer Sven Koutcky mit 1:2 gegen SC Herten verloren. Bitter, denn der Siegtreffer für Herten fiel erst in der Nachspielzeit.
"Das ist total bitter, ich bin richtig traurig", war Trainer Koutcky noch am Abend niedergeschlagen. Denn eigentlich hatte seine Mannschaft das Spiel im Griff, trotzdem standen seine Mädels am Ende mit leeren Händen da. Der VfL machte von Beginn an Druck und wurde auch durch einen Treffer von Vivian Könemund in der 21. Minute belohnt. Danach hatte Laura lehrich noch zwei richtig dicke Dinger auf dem Fuß, doch scheiterte sie kläglich. "Ich bin mir sicher, wir hätten das Spiel gewonnen, wenn wir das 2:0 nachgelegt hätten", resümierte Koutcky.
Erst in der 81. Minute kam der SC Herten zum Ausgleich, drei Minuten in der Nachspielzeit stellten die Hertenerinnen das Spiel auf dem Kopf. "Nichtsdestotrotz muss ich unserem Keeper Juline Hillenbrand ein riesen Kompliment machen, sie hat wirklich außerordentlich stark gehalten", so Koutcky, der insgesamt aber eine starke erste Saison mit seinen Grafenwälder Mädels hinter sich gebracht hat.





