Di
15
Nov
2011
"Selbstverherrlichung eines Schiedsrichters in Perfektion"
Am vergangenen Sonntag gewann Adler Ellinghorst das Meisterschaftsspiel souverän mit 4:0 gegen Hansa Scholven. Dennoch gab es Aufregung: Die Verantwortlichen von Adler Ellinghorst berichteten von Beleidigungen und Verumglimpfungen seitens des Schiedsrichters in Richtung des A-Ligisten. Andreas Knittel schildert die Vorkommnisse in einer Mail.
Sonderbericht zum Spiel Adler Ellinghorst gegen Hansa Scholven
"Am Sonntag, den 13.11.2011 trafen die Mannschaften von Adler Ellinghorst und Hansa Scholven wieder aufeinander. In der letzten Saison führte das Spiel bekanntlich zu einem Spielabbruch. In diesem Jahr wurde ein Schiedsrichter aus dem Kreis Recklinghausen für dieses Spiel angesetzt. In einem absolut fairen und frei von jeder Hektik geführten Fußballspiel, welches Adler Ellinghorst ohne Mühe mit 4:0 gewann hatte jedoch der Schiedsrichter den Spielabbruch der letzten Saison im Kopf. Ohne größere Fouls oder Unsportlichkeiten verteilte der Schiedsrichter eine Vielzahl von gelben Karten im Wesentlichen gegen die Adleraner. Desweiteren wurde eine gelb-rote Karte an einen Ellinghorster gegeben, der einer klaren Tätlichkeit eines Scholverners vorausging. Das war die einzige unschöne Szene in einem sonst sehr ruhigen Fußballspiel. Was der Schiedsrichter aber aus diesem Spiel dann machte, war eine Farce. Den Ellinghorster Trainer Miguel Pereira, der sicherlich in seiner Fußball Karriere in der 1. und 2. Bundesliga und auch im Amateurfußball viel erlebt hatte, beschwerte sich berichtigt bei diesem Schiedsrichter für die gelb rote Karte und wurde auf die Tribüne verwiesen. Jeder Zuschauer der in der Nähe war und vielleicht die eine oder andere kleine Bemerkung abgab, wurde vom Schiedsrichter in einer arroganten Art und Weise behandelt die seines gleichen sucht.
Während des Spiels gab es schon giftige Bemerkungen seitens des Schiedsrichters Richtung Ellinghorster Spieler. Die Ellinghorster währen ein Trödelverein und viele andere Bemerkungen, die nicht auf einen Fußballfeld von einem Schiedsrichter fallen sollten. Ich habe selber Jahrzehnte lang Fußball gespielt und weiß natürlich auch, dass es ein Schiedsrichter nicht so einfach hat. Ich stelle mich als Zuschauer meistens auch auf die Seite der Schiedsrichter, die es oft schwer haben Spiele in den Kreisligen zu pfeifen. Das Spiel am Sonntag war aber über die gesamten 90 Minuten eine faire Sache ohne jegliche Nickligkeiten beider Mannschaften, sodass hier absolut keine Notwendigkeit gegeben hatte, sich als Schiedsrichter so zu verhalten.
Am Ende meinte der Schiedsrichter noch, einen Sonderbericht über das Spiel zu erstellen und bezeichnet den Ellinghorster Verein in meinem Beisein als „Chaoten Verein“ und „hier wäre es immer so“. Ich vermute hier, dass der Schiedsrichter warum auch immer, mit dieser Einstellung zum KRÖGER Park gekommen war, in Ellinghorst gibt es immer nur Probleme. Sicherlich gibt es bei Spielen in der Kreisliga oft Situation, wo ein Schiedsrichter durch Spieler und Zuschauer in die Enge getrieben wird. Das Spiel am Sonntag war fußballerisch eine klare Angelegenheit, nahezu ohne jegliche unfaire bzw. grobe sportliche Aktionen. Weiterhin sind wir der Meinung, dass ein Schiedsrichter neutral und unvoreingenommen zum Spiel kommen soll. Auch wenn es zwischen 2 Vereinen zum einem Spielabbruch kommt, heißt es ja noch lange nicht, das man sich über Jahre hin bekämpft. Es sind oft besondere Umstände die einen Spielabbruch herbeiführen, wobei teilweise sicherlich auch der Schiedsrichter mit in der Verantwortung dafür steht. Ganz klar gehört keine Gewalt, in welcher Form auch immer, auf den Fußballplatz. Hier muss sofort ein Spielabbruch und eine hohe Strafe folgen, aber bei anderen Situationen sollten schon die Schiedsrichter mehr Fingerspitzengefühl zeigen. Er kann auch rechtzeitig darauf einwirken, das Emotionen gar nicht erst hoch kochen. Es wird immer viel über die Schiedsrichter geschrieben und eine Vielzahl an Spielabbrüchen aus den letzten Wochen und Monaten in den Kreisligen sind sicherlich aufgrund Spieler bzw. Zuschauerausschreitungen entstanden.
Aber an diesem Wochenende hat hier ein Schiedsrichter im KRÖGER Park dermaßen über die Stränge geschlagen um hier einen Verein negativ darzustellen. Es gab keinerlei Pöbeleien gegen den Schiedsrichter weder auf dem Feld noch von den Zuschauern. Es waren nur normale Anmerkungen zu einigen Entscheidungen, die bei jedem Fußballspiel zu hören sind. Ich möchte mal solche Schiedsrichter erleben, die vor einigen hundert oder tausend Zuschauern pfeift und ganz andere Bemerkungen zu den jeweiligen Entscheidungen sich anhören muss. Sämtliche anwesenden Zuschauer auch von Scholvener Seite konnte hier das Ganze nicht mehr nachvollziehen. Dieser Bericht wurde auch nur erstellt um klar das Geschehen des Spiels darzulegen und auch den Schiedsrichtern mal zu zeigen, dass so etwas nicht auf dem Platz gehört. Durchsetzungsvermögen ist in der Kreisliga sicherlich sehr wichtig, aber hier ein solches Spiel dermaßen in eine negative Richtung zu bringen, darf nicht von einem Schiedsrichter ausgehen. Hier sollte auch einmal der Schiedsrichterverband einschreiten und bei den Schulungen darauf eingehen. Wir in Ellinghorst stellen insgesamt 5 Schiedsrichter und haben im Verein mit dem Werner Posniak auch einen langjährigen Schiedsrichter, der fast 40 Jahre für den Kreis Gelsenkirchen pfeift und auch bei den Ellinghorster spielen äußerst neutral und fair gegenüber den Schiedsrichtern verhält. Auch Ihm gegenüber, verhielt sich der Schiedsrichter aus dem Kreis Recklinghausen in einer Art von Arroganz, die seines gleichen sucht. Ich glaube hier ist auch seitens der Schiedsrichtervereinigung Nachholbedarf. Solch ein Verhalten gegenüber Vereinen gehören einfach nicht auf dem Fußballplatz."
Text: Andreas Knittel, PR & Werbung Adler Ellinghorst
Kommentare: 2
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#1
Wenn es so wie im Artikel beschrieben war, halte ich es für eine große Frechheit! Gut, dass Ellinghorst das Spiel für sich entschieden hat, da sonst wahrscheinlich noch mehr Vorwürfe gegenüber dem Schiedsrichter aufkommen würden, hoffentlich ließt er das und macht sich mal Gedanken zu seinem Schiri-dasein!
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#2
ja bei ellinghorst sind immer die anderen schuld.der verein willimmer nur positiv im rampenlicht stehen,das sieht man ja hier.schreiben allen müll von dem verein rein.wer will diesen müll lesen?weihnachtsfeier im kröger park,lach mich kaputt






