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20
Jan
2012
„Die beste HSM, die wir je durchgeführt haben“
Bei der 309. Sitzung der Sparte Fußball im Vereinsheim des SV Vonderort gab es sehr zufriedene Gesichter. Nach der erfolgreichen Hallenstadtmeisterschaft am letzten Wochenende trafen sich wieder alle Vereinsvertreter zum Austausch von Informationen und blickten zurück auf die HSM 2012.
Spartenleiter Lutz Radetzki
Zunächst informierte Spartenleiter Lutz Radetzki die Vereinsvertreter über die Fortbildungsangebote des Bottroper Sportbundes. Hier können Interessierte z.B. den Vereinsmanager C-Lehrgang antreten, der zudem vom Bottroper Sportbund bezuschusst wird. Weitere Infos gibt es hier! Der Bottroper Sportbund gab zudem nochmals den Hinweis, dass Vereine, die ihre Platzanlage alleinverantwortlich verwalten auch die Platzbelegung zu Spiel- und Trainingszeiten eigenständig festlegen sollen. Dies sei dann keine Aufgabe mehr des Sport- und Bäderbetriebes.
Mit dem Hallenstadtmeister 2012, VfR Ebel, und dem Vizemeister VfB Bottrop nehmen zwei Mannschaften am diesjährigen Reviermasters teil. Am 12. Februar rollt der Ball in der RWE-Halle in Mülheim und die Bottroper treffen ebenfalls auf den Hallenmeister und –vizemeister 2012 aus Oberhausen, Essen, Mülheim und Duisburg. „Wir würden uns freuen, wenn etliche Bottroper unsere Teams in Mülheim unterstützen würden. Die Halle in Mülheim ist schon ein optimaler Austragungsort für dieses Reviermasters und schon alleine die Reise Wert“, so Lutz Radetzki.
Beim Rückblick auf die zurückgelegte Hallenstadtmeisterschaft ließ sich Ebels Urgestein Winfried Kraaß von den Anwesenden feiern. „Ich habe bei der Stadt bereits beantragt, dass die Orteingangsschilder nach Ebel mit dem entsprechenden Hinweis ergänzt werden“, ulkte Kraaß mit der Sparte Fußball, die mit dem Ablauf mehr als zufrieden war. „Das war die bisher beste Hallenstadtmeisterschaft, die wir bisher je durchgeführt haben. Dass der Zuschauerrekord geknackt werden konnte, lag in diesem Jahr nicht allein an der Attraktivität der Veranstaltung sondern auch, dass Dirk Hillenbrand und sein Team als Ordungsdienst ganze Arbeit geleistet hat“, lobt Radetzki die Helfer der Welheimer Löwen. „Etliche Personen konnten auf Umwegen doch zur Kasse geleitet werden, die ansonsten durch Hintertüren und ohne Bezahlung in die Halle gelangt werden“, so der Spartenleiter weiter.
Zudem lobte Lutz Radetzki die gemeinsame Spendenaktion von Auf’m Platz und der Sparte Fußball, denn immerhin zeigten sich die Bottroper solidarisch mit Kevin Schwandt und zeigten dies, nicht alleine mit dem angesteckten Button, mit knapp 800,00 Euro gesammelten Spenden. Die Anwesenden applaudierten dazu anerkennend und hoffen, dass die Gladbecker am kommenden Wochenende noch Einiges dazu beisteuern damit Auf’m Platz eine große Spendensumme an die Familie Schwandt übereichen kann.
Sicherlich sorgten die Spielregeln in der Halle für Irritationen und sollen generell zur nächsten Hallenstadtmeisterschaft zeitnah besprochen werden. Auch die Parkmöglichkeiten waren gerade in diesem Jahr eher bescheiden. „Warum könnte man nicht den Ascheplatz am Jahnstadion als zusätzliche Parkmöglichkeit nutzen“, wollte Günter Tomaszewski von den Welheimer Löwen wissen. Dieser Vorschlag traf ins Schwarze und soll zur nächsten HSM nach Möglichkeit mit dem Sport- und Bäderbetrieb erörtert werden. Um die Videoübertragung besser sichtbar zu machen sollen die Fenster im Foyer oberhalb abgedunkelt werden, damit auch bei Sonnenlicht jeder Fußballfan optimale Sicht auf die übertragenden Spiele an der Wand hat. Zudem sollen schon ab der Feldstadtmeisterschafts-Endrunde Wertmarken eingeführt werden um hier einen reibungsloseren Ablauf bei der Ausgabe von Speisen und Getränken zu ermöglichen. Zur nächsten HSM werden Einlassbändchen an den Handgelenken für die Zuschauer eingeführt. „Der Stempel an den Handflächen waren zwar okay, sorgten aber bei etlichen Zuschauern für Sauerein und somit für Unmut“, weiß Lutz Radetzki. Deswegen, und wie sonst überall bei solchen Veranstaltungen üblich, sollen Einlassbändchen im nächsten Jahr den zahlenden Zuschauer erkenntlich machen.
Rechtsanwalt und Notar Uwe Dahl
Der „Pakt gegen Gewalt“ wurde von den Vereinsvertretern einstimmig verabschiedet und ist nun Bestandteil in der Sparte Fußball. „Bottrop ist hier Vorreiter und es werden sicherlich weitere Städte ebenfalls diesem Pakt beitreten“, so Lutz Radetzki. Spieler, die aus ihren Vereinen aufgrund Gewaltvorkommnissen ausgeschlossen werden, sollen bei dem Spartenvorstand gemeldet und gelistet werden, damit diese im Bottroper Fußballsport keinen weiteren Vereinsanschluss bekommen können. "Dieser Pakt soll abschrecken und sich bei den Spielern verinnerlichen, dass wir keine Gewalt auf den Sportplaätzen in und um Bottrop dulden", unterstreicht Uwe Dahl, Mitglied der Kreisspruchkammer und Beauftragter für Rechtsangelegenheiten im Bottroper Sportbund, die Wichtigkeit vom "Pakt gegen Gewalt"
Nach einigen Diskussionen beendete der Spartenleiter die Sitzung mit dem Hinweis, dass die nächste Spartensitzung bei Dostlukspor Bottrop stattfindet; am 17. Februar um 19.00 Uhr im Vereinsheim an der Beckstrasse.
Der "Pakt gegen Gewalt"
Kommentare: 4
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#1
geht es - eine Warnung an alle, auch für die Zuschauer!
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#2
... für den "Pakt gegen Gewalt im Bottroper Fußball". Weg mit den Schlägern auf unsere Sportplätzen, so etwas brauchen wir in Bottrop nicht. Ich hoffe, daß dieses Modell Schule macht und noch weitere Städte bei dieser Aktion mitziehen.
Lob an die Sparte als Vorreiter dieser Aktion und für die Umsetzung. -
#3
Ein guter Start ins Jahr 2012.
Vollste Unterstüzung auch durch Dostlukspor. Mal schauen ob sich alle Vereine an die Vereinbarung halten.
Diese Entscheidung erleichtert DSB die Vorstandsarbeiten.
Allen Bottroper viel Erfolg -
#4
Lob an der Sparte Bottrop. Lutz und co. sowie die ehrenamtliche Helfer haben ein Superturnier organisiert. Glückwunsch !!







