Sa

14

Jul

2012

Keine großen Verluste

Am 16. Juli startet die 3.Mannschaft von DJK Arminia Klosterhardt in die Vorbereitung für die Kreisliga B Saison 2012/13. Da viele Spieler sich natürlich heutzutage mehr von einer 1.Mannschaft, egal ob diese nicht höher spielt als eine zweite oder dritte Mannschaft, in ihrem Kader locken lassen, muss die Werbetrommel bei manchen Vereinen etwas mehr gerührt werden. Genau dieses Problem kennt Arminen-Trainer Marc Kallweit sehr gut.

Trotz dieser schwierigen Umstände baut Marc Kallweit jedes Jahr aufs Neue eine junge Mannschaft, gepickt mit ein paar erfahrenden Spielern zusammen, denn bei Arminia Klosterhardt steht eine sehr gute Jugendarbeit an erster Stelle. Kurz vor dem Start der Vorbereitung auf die neue Spielzeit stand der Coach Rede und Antwort.

 

Hallo Marc, wie sehr freust Du Dich auf die bevorstehende Saison?

 

Sehr sogar, ich kann den Start in die Vorbereitung kaum erwarten und bin daher entsprechend heiß auf den Beginn der neuen Saison.

 

Warum bist Du optimistisch, dass nach zwei Hängepartien die neue Saison besser verlaufen sollte?

 

Es stimmt mich überaus positiv, dass wir bis auf drei Abgänge sonst keine großen Verluste zu beklagen haben. Der jetzige Kader ist soweit beisammen geblieben und hat sich sogar qualitativ verstärkt. Um Namen zu nennen, nenne ich Mal die Brüder Marco und Marvin Miketta. Beide spielten bereits bei Arminia unter meiner Leitung und konnten ihre enorme Klasse schon unter Beweis stellen. Aber auch weitere Zugänge werden die Mannschaft positiv bereichern und verstärken.

 

Auf was freust Du Dich am meisten?

 

Ich freue mich besonders auf die Jungs, da ich mir sehr sicher bin, dass sie aus der letzten Saison so einiges gelernt haben und somit gereifter und besonnener an die neue Herausforderung herantreten werden. Auch freue ich mich auf das ein oder andere Derby, wovon wir eines gegen unseren direkten Nachbarn BV Osterfeld bestreiten werden, da diese ja zwei Kreisliga B-Mannschaften stellen werden.

Trainer Marc Kallweit.
Trainer Marc Kallweit.

Wo lagen nach Deiner Meinung die Schwächen in Deiner Mannschaft in den vergangenen Jahren?

 

Nach unserem Aufstieg in die Kreisliga B haben wir in den folgenden zwei Jahren nur knapp den Aufstieg in die Kreisliga A verpasst. Danach kam es leider zu einem großen Bruch, da uns viele Leistungsträger verlassen haben, die dadurch entstandenen Lücken konnten wir nicht kompensieren. Aber bereits vergangene Saison haben wir es wieder geschafft personell aufzurüsten, großen Anteil daran hatte die große Anzahl an talentierten A-Jugend-Spielern, die in den Seniorenbereich wechselten. Letzte Saison verfügten wir bereits über einen großen und starken Kader, leider ist es uns nicht gelungen dieses große Potenzial, welches in dieser Mannschaft vorhanden war, über die gesamte Saison abzurufen.

Aber ich bin davon mehr als überzeugt, dass wenn ein jeder bereit ist sich für den Anderen zu zerreißen und der Mannschaftsgeist in den Vordergrund gestellt wird, dass wir diese kommende Saison eine sehr gute Rolle spielen können.

 

Was sind die Eckpfeiler in der Mannschaft, woran können sich junge Menschen im Team orientieren?

 

Abgesehen von Spielern ist das Wichtigste der Teamgeist, da Du ohne diesen noch so gute Einzelspieler in deinem Team haben kannst, Du wirst doch am Ende scheitern. Klar ist natürlich auch, dass Du diverse Spieler in der Mannschaft haben musst, die gewisse Führungsqualitäten haben, wo sich junge Spieler Tipps und Ratschläge abholen können. Ein solcher Spieler ist, auch wenn es leicht zu sagen wäre, mein Bruder Dirk Kallweit. Er genießt als Kapitän einen guten Ruf und hat einen direkten Draht zur Mannschaft. Er geht immer mit gutem Beispiel und dem nötigen Ehrgeiz vorneweg. Auf und neben dem Platz setzt er sich immer für die Mannschaft und den Verein ein, ein richtiger Leitwolf halt. Auch bei den Jungen Spielern verfügen wir über einen Leader. Dirk Ising ist zum Beispiel ein solcher.

Leidenschaftlich, technisch beschlagen und er verfügt über ein großes Maß an Spielintelligenz, zudem ist er einfach ein dufter Typ. Auch der nach einigen Jahren zurückgekehrte Marco Miketta ist ein Kandidat zum Führungsspieler, sein Einsatzwillen und Spielverständnis waren immer bei 100%.

 

In welche Gruppe würdest Du gerne in der nächsten Saison die Zelte aufschlagen, wo siehst Du persönlich die Vor- und Nachteile der jeweiligen Gruppen?

 

Welche Gruppe? Gute Frage! Im Grunde ist es mir so ziemlich egal ob Bottroper oder Oberhausener, wobei ich die Oberhausener Gruppe schon deshalb bevorzugen würde, weil wir dort weniger Ascheplätze hätten. Ansonsten ist es egal, ändern könnten wir es sowieso nicht und nehmen wie es kommt.

 

Hast Du schon eine Vorahnung, welche Mannschaften um den Aufstieg spielen können und wo siehst Du Deine Mannschaft?

 

Favoriten gibt es viele, und ob diese auch alle das halten was sie versprechen ist fraglich. Natürlich zählen in allererster Linie die Absteiger aus der Kreisliga A zum Favoritenkreis. Im Grunde genommen schaue ich auch nicht wirklich auf die anderen Mannschaften. Wer ist gekommen, wer hat den Verein verlassen, etc!

Wir müssen auf uns achten und unsere stärken auf den Platz bringen, dann ist es auch egal, wer da kommt und wer da spielt, schlagen wollen wir alle und somit natürlich auch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden.

 

Text und Foto: Arminia Klosterhardt

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